Neiegkeeten
02.02.2020

„Weil du mir gehörst“ | ARD – 12.02.2020 um 20:15 Uhr

Deutsche Fassung

FAD – Fathers Against Discrimination a.s.b.l.
“Both Parents for All Children™”
29, Boulevard Prince Henri
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Luxembourg

28.01.2020 Luxembourg

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Kinder erfahren bei Trennung der Eltern multiple Verletzungen. Die wohl schlimmste ist die ihnen durch die eigenen Eltern zugefügte Misshandlung durch Eltern-Kind-Entfremdung. Englisch Parental Alienation Syndrom genannt ist diese subtile Form der Kindesmisshandlung international nunmehr durch die WHO als eigenständige Krankheit anerkannt und wird von Fachleuten als auf einer Stufe mit schwerstem sexuellen Missbrauch stehend eingestuft.

Der Sender ARD bringt am 12.02.2020 um 20:15 Uhr einen Filmbeitrag zu diesem sehr wichtigen Thema.

„Ich hasse ihn. Ich wünschte er wäre tot“, sagt ein Kind über ihren Vater. Vor einem Jahr noch waren die beiden ein Herz und eine Seele. Der Fernsehfilm „Weil du mir gehörst“ erzählt davon, wie es dazu kommen konnte.

Eine sehr gute Zusammenfassung und Filmkritik ist bereits hier verfügbar.

„Nach ihrer Scheidung teilen sich Julia (Julia Koschitz) und Tom (Felix Klare) das Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter Anni (Lisa Marie Trense). Ein gutes Jahr später stehen sie erneut vor Gericht. Das Sorgerecht soll auf Antrag der Mutter neu entschieden werden. Bei der Befragung des Mädchens, das jeden Kontakt zu ihrem Vater ablehnt, bekommt der Richter Unglaubliches zu hören: „Ich hasse ihn. Ich wünschte er wäre tot“, sagt Anni über ihren Vater. Und sie setzt noch einen drauf: „Wenn Sie jetzt bestimmen, dass ich wieder zu ihm muss, dann bring‘ ich mich um.“

Was hat zu dieser vehementen Ablehnung des Vaters geführt? Vor einem Jahr noch herrschte eitel Sonnenschein, wenn Vater und Tochter jedes zweite Wochenende gemeinsam verbrachten. Die beiden waren ein Herz und eine Seele – und auch mit Toms neuer Partnerin Jenny (Marie Collet) und deren Tochter verstand sie sich prima. Anni wirkte wie ein ganz normales Mädchen ihres Alters, das gut mit der Trennung ihrer Eltern zurechtkommt.

Der Fernsehfilm „Weil du mir gehörst“ erzählt davon, wie es zu dieser Vater-Kind-Entfremdung kommen konnte. Sieht man zunächst eine Mutter, die liebevoll mit ihrer Tochter umgeht, so spürt man als Zuschauer bald eine unterschwellige Beeinflussung des Kindes. „Du kennst ihn doch, Arbeit ist ihm nun mal sehr, sehr wichtig“, sagt sie, als Tom seine Tochter nicht pünktlich zu seinem Papa-Wochenende abholt. Seine Mailbox-Nachricht unterschlägt sie und überredet Anni zu einem Spontan-Trip zu den Großeltern. Bei einer Aussprache versucht Tom es später mit Vernunft: „Ich würde Anni nie versetzen, das weißt du.“ Sie setzt dem Lügen entgegen und verspricht freundlich: „Kommt nicht wieder vor.“ Von wegen. Julia zieht kurz darauf ohne Absprache um, ja sie hinterlässt nicht einmal ihre neue Adresse bei Tom und schenkt Anni ein neues Handy. Auch der Papa habe eine neue Nummer, sagt sie – die allerdings gehört zu Julias Zweithandy. So verhindert die Mutter jeglichen Kontakt zwischen Vater und Tochter, Anni aber verspricht sie nach dem Umzug: „Papa siehst du genauso oft wie jetzt, ist doch klar.“ Auch ihrem Anwalt tischt sie Lügen auf und befolgt dessen radikalen Rat: „Sie müssen den Kontakt mit Ihrem Ex-Mann verweigern und möglichst viel Konflikte aktiv befeuern oder passiv provozieren.“

Parallel dazu inszeniert sich Julia vor der Tochter als verständnisvolle Mutter, die sich kümmert und immer für sie da ist. Solange Anni noch an ihrem Vater hängt, macht Julia ihn vor ihr nicht offen schlecht. Sie weiß: Die Zeit arbeitet für sie. Schließlich ist sie ständig mit Anni zusammen – und kann sie dadurch unmerklich beeinflussen. Als nach einer Handgreiflichkeit zwischen den Eltern eine dreimonatige Kontaktsperre für den Vater ausgesprochen wird, ist der „Sieg“ für Julia zum Greifen nah. „Du bist das Beste, das mir je passiert ist.“ Unmerklich für das Kind hat Julia (Julia Koschitz) ihre negativen Gefühle gegenüber ihrem Ex-Mann auf Anni (Trense) übertragen. Verunsichert klammert sich das Mädchen umso mehr an die Mutter.

Und dann schreibt Anni einen ganz bitteren Abschiedsbrief, der mit den Worten endet: „Vergiss mich einfach, so wie ich dich vergessen habe.“

Dieser Artikel stammt von http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-5474.html

Wir fordern deshalb eine sofortige gesetzliche Regelung, wonach das Wechselmodell als gesetzlicher Regelfall verankert wird und nur bei einer anderslautenden elterlichen Vereinbarung oder der groben Erziehungsungeeignetheit eines Elternteils durch das Residenzmodell ersetzt werden darf. Elternschaft ist Recht und Pflicht. Es darf sich in Zukunft nicht mehr lohnen dürfen, Kinder durch Eltern-Kind-Entfremdung zu misshandeln um Kinder für eigene Zwecke des Residenzmodells zu manipulieren.

Marian TURSKI, Ausschwitz Überlebender, sagt: „Europa, unsere Zivilisation kennt die 10 Gebote. Vielleicht müssten wir das 11. dazuschreiben. Sei nicht gleichgültig. Schweige nicht wenn andere leiden, denn das Schweigen ist der Diener der Gewalt.“

Eltern-Kinde-Entfremdung ist Gewalt an Kindern. Umgangsverweigerung ist Kindesmisshandlung. Das Residenzmodell ist Ursache für Eltern-Kind-Entfremdung und Umgangsverweigerung. Die Diskriminierung von Vätern muss ein Ende finden.

Allen Kindern beide Eltern.

 

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